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Landkreis Saarlouis

Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft Saarland

KERNPLAN Gesellschaft für Städtebau und Kommunikation GmbH

Entwicklungskonzept

Innerhalb der Schlüsselthemen kristallisierten sich während des ILEK-Prozesses durch die Zukunftstage und auch den Wettbewerb drei besonders zukunftsfähige Entwicklungsstrategien für die Region SaarPrimsBogen heraus:

  • Flussregion
  • Wander- und Radregion
  • Energieregion

Diese drei Strategien, die sich aus den drei inhaltlich weiter gefassten Schlüsselthemen ergaben, werden dazu beitragen, die Region attraktiv, lebenswert, wettbewerbsfähig und von  außen wahrnehmbar zu machen.

Das Logo für die Region SaarPrimsBogen wurde optisch an die Entwicklungsstrategien angepasst. Der blaue Bogen symbolisiert die Flüsse und das Wasser der Region und stellt durch den stilisierten Pinselstrich die Dynamik der Region dar. Die grüne Schrift dagegen symbolisiert die attraktive Landschaft der Wanderregion SaarPrimsBogen.

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Kartengrundlage: maps.google.de


Die Flussregion

Das Ziel für die Region wird in Zukunft sein, die tolle Lage an den Flüssen Saar und Prims zu nutzen, die entwickelte Strategie der „Flussregion“ umzusetzen und gemeinsam, das heißt interkommunal daran zu arbeiten, dass dieses attraktive Thema langfristig mit Leben gefüllt wird.

Die Ortsteile am Fluss werden sich strukturell, das heißt zum Beispiel mit Freiflächen und Fußwegen, hin zum Wasser entwickeln, Besucher können sich an attraktiven Plätzen am Fluss, wie einem Sandstrand mit Strandbar und dem Saargarten aufhalten, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Segways (dies sind neuartige elektrische zweirädrige Fortbewegungsmittel) von einer Attraktion zur nächsten gelangen oder den Tag an den ehemaligen Kiesweihern in Nalbach verbringen und dort wakeboarden (eine Art Liftanlage zieht die Sportler, die auf speziellen Brettern stehen, bei dieser Sportart über das Wasser).

Entlang der Wege kann an kleinen Ständen von Landwirten aus der Region zur Erfrischung „Bietzener Heilwasser plus Viez“ erstanden werden. In den Sommermonaten flanieren die Besucher entlang der Flüsse und bestaunen in den Abendstunden die verschiedenfarbigen Feuerwerke in den Ortschaften und die stimmungsvoll durch Licht inszenierten Brücken. Vor allem das Architekturprojekt „Hundertwasser“ zieht Touristen von Nah und Fern an.

Die Bürger der Region lernen durch die vielen unterschiedlichen Aktionen, die von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit, wie einem gemeinsamem Veranstaltungskalender, begleitet werden, die vorhandenen Stärken ihrer Heimat (wieder) zu schätzen. Sie identifizieren sich mit ihr und unterstützen die regionale Entwicklung zur Flussregion tatkräftig. Ihre Kinder lernen und spielen in ihrer Freizeit am und im Fluss und am Wochenende vergnügen sich Jung und Alt gemeinsam im Naturbad in der Prims oder lesen und grillen an einem der vielen Rastplätze am Wasser.

Die Wander- und Radregion

Bei der Entwicklung der Region SaarPrimsBogen zu einer Wander- und Radregion wurden in der Vergangenheit große Erfolge erzielt. Es gibt bereits wunderschöne Wander- und Radwege, auf die die regionale Entwicklung aufbauen kann.

Hier wird es in Zukunft vor allem darum gehen, vorhandene Stärken auszubauen, Wege miteinander zu vernetzen und das Umfeld sowie den Service und die Versorgung attraktiver zu gestalten. Neue Highights können hinzukommen, Events rund um das Thema „Wandern und Radfahren“ die Region und den Tourismus im Saarland bereichern.

Die Landwirte vor Ort können von der Wander- und Radregion profitieren, indem sie beispielsweise die Versorgung der Wanderer übernehmen oder Ferien auf dem Bauernhof anbieten und so ihre Arbeitsplätze längerfristig sichern. Allgemein sind im Rahmen dieses Themas vielfältige Möglichkeiten zur Diversifizierung in der Landwirtschaft gegeben.

Die Energieregion

Die Entwicklungsstrategie „Energieregion“ beinhaltet eine kontinuierliche Stärkung der erneuerbaren Energien in der Region und die Senkung des Energieverbrauchs, um langfristig den Ausstoß an Kohlendioxid zu verringern und dadurch das Klima zu schützen. Dies wird Hand in Hand mit den Bürgern der Region umgesetzt. Bereits Schüler und Jugendliche lernen, dass Klimaschutz kreativ umgesetzt werden kann, Spaß macht und nicht nur Verzicht bedeutet oder Schreckensszenarien verbreitet werden, die jeden Mut zum Handeln nehmen.

Die Landwirtschaft kann sich bei diesem Thema sehr gut einbringen, da die Erzeugung von erneuerbaren Energiequellen ein mögliches Standbein von modernen landwirtschaftlichen Betrieben sein kann.

Diese drei Strategien werden dazu beitragen, die Region attraktiv, lebenswert, wettbewerbsfähig und von außen wahrnehmbar zu machen.

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Tipp des Monats

Veranstaltungen in der Region

Regionale Projekte in der Umsetzung

Null-Emissions-Gemeinde Nalbach
Mehr-Generationen-Dorf Bietzerberg
Römerpark Dillingen
Leuchtturm Beckingen
Marketing für die Region