Die Bettinger Mühle in Schmelz
Die Bettinger Mühle wurde 1246 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde sie von mehreren Mennonitenfamilien betrieben. Erst 1978 wurde der Betrieb der Mühle endgültig eingestellt. 1993 wurde der „Verein zur Erhaltung der Bettinger Mühle“ gegründet, der ein Jahr später den Beginn der Renovierungsarbeiten in die Wege leitete. Die heutige Mühle besteht aus einem Haupthaus, einem Mühlengebäude, das sich in südöstlicher Richtung an das Haupthaus anschließt, einer Scheune, einem Backhaus, einem Stall und einem „Gedindehaus“. Im „Gesindehaus“ wurde ein Trauzimmer eingerichtet. Des Weiteren ist in der Mühle das Mühlen- und Mennonitenmuseum untergebracht. Zur Schau gestellt werden u.a. Getreidemühle mit Mühlrad, Mahlgang, Walzenstühle sowie die Backstube und landwirtschaftliche Geräte. Seit Mitte der 1990er Jahre liefert ein neues Wasserrad elektrischen Strom (bis 15 kw/h). In der Bettinger Mühle hat auch der Verband der Gartenbauvereine Saarland Pfalz e.V. und der „Unser Garten“ Verlag seine Geschäftsstelle.
Die Bettinger Mühle als illustres Beispiel alter Mühlentechnik in der Flussregion gibt Einblicke in die Funktionsweise einer historischen Mühle. Darüber hinaus gibt es Backtermine, an denen „wie zu Müllers Zeiten“ Sauerteigbrot gebacken wird. Ferner finden Seminare und Trauungen statt, und der Strombedarf der Mühle kann zu 100% vom Wasserrad gedeckt werden.
Quelle: Gemeinde Schmelz und www.muehlenverein-schmelz.de














